Neue Kirchengemeinderätin Angelika Maciejewski-Schultz

Am 17. September wurde Angelika Maciejewski-Schultz als neue Kirchengemeinderätin im Rahmen des Familiengottesdienstes in ihr Amt eingeführt.
Angelika Maciejewski-Schultz ist keine Unbekannte in der Gemeinde: Sie wirkt in Gottesdiensten und Taizé-Andachten mit, kümmert sich um Flüchtlinge, ist beim Offenen Heiligabend mit dabei, singt in der Kantorei, hilft beim Konfirmandentag, … kurzum: sie ist überall, wo sie gebraucht wird. Das „Gott dienen“ liegt ihr im Blut und am Herzen.
Die Kirchengemeinde ist froh und dankbar, dass sich Angelika Maciejewski-Schultz mit ihrer Persönlichkeit, Kompetenz, Spiritualität und Leidenschaft künftig auch als Kirchengemeinderätin  engagieren wird und wünscht ihr Freude und Erfüllung in ihrem neuen Amt.
Foto: Angelika Maciejewski-Schultz (links) und Johanna Hell (Vorsitzende des Kirchen-gemeinderates).

Gottes Segen für Merle Fromberg

Am 10. September wurde Kirchengemeinderätin Merle Fromberg im Rahmen des Gottesdienstes feierlich verabschiedet.
Pastor Thomas Baum (rechts) und Pastor Benjamin Pohlmann (links)   dankten Merle Fromberg für ihr jahrzehntelanges Engagement im Kirchengemeinderat, im Dombauverein und in der Partner-schaftsarbeit mit der Partner-gemeinde in Sugo im Wabi-Circuit in Papua-Neuguinea. Synodenpräses Gunhild Maume würdigte Merle Frombergs Aktivitäten in vielen übergemeindlichen kirchlichen Gremien bis hin zur Kirchenleitung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland.
Die Kirchengemeinde Meldorf wünscht Merle Fromberg viel Freude und Gottes Segen für ihre neue Tätigkeit  im Bereich „Kirche und Tourismus“ im Kirchenkreis Ostholstein in Eutin.

VERWURZELT, BESCHIENEN UND GUT GEWÄSSERT – Taufe in der Nordsee

Bereits zum vierten Mal fand an der Badestelle Nordermeldorf ein Gottesdienst mit Taufen in der Nordsee statt. Ca. 70 Menschen kamen zusammen, um zwei Konfirmandinnen auf ihrem Weg zur Taufe zu begleiten. Im Zentrum der Predigt standen Worte aus dem Kolosserbrief im 2. Kapitel, Vers 7: „Wie ein Baum in der Erde, so sollt ihr in Christus fest verwurzelt bleiben.“

Anhand eines Baumes und den Elementen Same, Erde, Wasser und Sonne veranschaulichte Pastor Pohlmann, was nötig ist, damit aus dem Samen ein großer Baum werden kann. Die vier Symbole standen dabei für die Persönlichkeit der Konfirmanden: für den Raum, der sie umgibt, sowie für die bedingungslose Liebe Gottes und die Begabungen und Fähigkeiten, die in sie hineingelegt wurden, damit durch sie die Welt heller und wärmer wird.

 

„In der Taufe wird deutlich, dass Gott euch ganz und gar umgibt. Kein Teil eures Körpers wird trocken bleiben. Gott wird kein Teil eures Lebens sein, er wird euer ganzes Leben umgeben und erfüllen, genau das drückt diese Form der Taufe aus,“ erklärte Pastor Pohlmann. Genauso wie Jesus einst im Jordan ganz untergetaucht wurde, wurden dann auch die Konfirmandinnen in der Nordsee untergetaucht. Weiterlesen

NEUBEGINN IM SEPTEMBER – Familiengottesdienst und Einführung

Was haben ein Spiel, ein Rucksack und eine Isomatte mit einem Neuanfang zu tun? Wer zum Familiengottesdienst am kommenden Sonntag, den 17. September um 10 Uhr in den Meldorfer Dom kommt, der erfährt die Lösung dieses Rätsels. Gemeinsam mit Jung und Alt wollen wir gemeinsam über Neuanfänge nachdenken. Für Angelika Maciejewski-Schultz, die zum Vorbereitungsteam des Familiengottesdienstes gehört, beginnt zusätzlich noch eine neue Aufgabe. Der Kirchengemeinderat hat nach dem Weggang von Merle Fromberg in seiner Sitzung am 5. September Frau Maciejewski-Schultz als neues Mitglied in den Kirchengemeinderat nachgewählt. Am Sonntag wird sie im Familiengottesdienst eingeführt und bekommt den Segen Gottes für ihren Dienst zugesprochen. Im Anschluss an den Gottesdienst soll es ein gemeinsames Brunch geben. Jeder ist eingeladen für das Brunch etwas mitzubringen, was man gut in die Hand nehmen kann.

Der Familiengottesdienst wurde in einem Team von Erwachsenen und Kindern vorbereitet und wird von diesem Team auch gestaltet.

DIE KIRCHENGEMEINDE VERABSCHIEDET MERLE FROMBERG

27 Jahre lang hat Merle Fromberg als Mitglied des Kirchengemeinderates die Belange der Kirchengemeinde mit geleitet. Sie engagierte sich im Dombauverein, für die Partnerschaftsarbeit mit der Partnergemeinde in Sugo im Wabi-Circuit in Papua-Neuguinea und in vielen anderen Bereichen. Daneben brachte sie sich in vielen kirchlichen Gremien ein – bis hin zur Kirchenleitung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland.
Seit dem 1. August ist sie auf einer neu eingerichteten Stelle für „Kirche und Tourismus“ im Kirchenkreis Ostholstein in Eutin tätig. Am Sonntag, dem 10. September um 10 Uhr, nimmt die Kirchengemeinde im Meldorfer Dom offiziell Abschied von ihr.
Pastor Thomas Baum wird Merle Fromberg in einem Gottesdienst Dank für ihr jahrzehntelanges Engagement aussprechen, sie als Kirchengemeinderätin entpflichten und ihr Gottes Segen für ihren neuen Wirkungskreis wünschen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bei einer Tasse Tee oder Kaffee mit Merle Fromberg ins Gespräch zu kommen.
Da auch Interessierte aus Sarzbüttel die Möglichkeit haben sollen, sich von Merle Fromberg zu verabschieden, fällt der Gottesdienst um 10 Uhr in der Geestkirche aus.

Die Nähstube hat Geburtstag – feiern Sie mit!

Am  September gibt es die Nähstube 1 Jahr. Ein schöner Anlass, ein bisschen zu feiern. Gemeinsam mit den Menschen, die jede Woche zum Handarbeiten, Klönen u.s.w. kommen und mit den Menschen, die durch ihre Spenden dafür sorgen, dass unsere Nähstube so gut ausgestattet ist.

Feiern Sie mit uns in der Grabenstraße 14a, Meldorf!

Alles in Bewegung

„Die Rollende Kita“ in der Kramerstraße

Unter diesem Motto feierte die Ev. Kita „Dom und Meer“ am Samstag, dem 13.Mai 2017, ihr jährliches Projektfest. Das Thema „Fahrzeuge“ wurde durch die Abstimmung in einer Kinderkonferenz durch die Kinder selbst ausgewählt. In den vorausgegangenen Wochen beschäftigten sie sich ausführlich damit. Die Kinder der Delfingruppe besuchten beispielsweise eine Autowerkstatt , außerdem hatten die pädagogischen Fachkräfte verschiedenes Zubehör wie Scheinwerfer und ein Lenkrad vom Schrottplatz organisiert. So bauten sich die Delfinkinder damit ihr eigenes Fahrzeug. Feuerwehr, Polizei und Verkehrserziehung standen im Mittelpunkt. In der Seepferdchengruppe war der Rettungsdienst von großem Interesse. Der Kurs in „Erste-Hilfe-Wundversorgung“ war sehr beliebt, denn wir beobachteten viele Kinder, die mit Pflaster und Verbänden ihre „Verletzungen“ heilten. Außerdem wurden Verkehrsschilder gewerkelt, die die gesamte Kita auf das Fest einstimmten.

Bei den „Lütten Krabben“ war die Freude groß, denn vor ihrem Gruppenfenster arbeiteten diverse Baufahrzeuge, um eine geeignete Fahrbahn für Roller, Racer und Dreiräder neu zu gestalten. Die Arbeiten der Bauarbeiter wurden genauestens „überwacht“ und „fachmännisch kommentiert“. Das regte gleich zu Rollenspielen an, mit der Verkehrskiste wurden Straßen gebaut, sie legten Zebrastreifen aus und lernten die Ampel kennen. Zudem sah man immer wieder Nasen in Büchern verschwinden, denn alle Gruppen hatten sich themenspezifische Bücher aus der Stadtbücherei ausgeliehen.

Das Fest selbst startete um 10:00 Uhr mit einem großen Singkreis auf dem Spielplatz. Die Kita-Leiterin Frau Rohde begrüßte alle Kinder, Eltern und Gäste. In der Mitte des Kreises waren geheimnisvolle Gegenstände und Tüchern zu erahnen. Die Kinder lüfteten das Geheimnis: Hervor kamen neue Fahrzeuge im Wert von über 2000,- €. Davon hatte der Förderverein der Kita 1000,-€ zur Anschaffung gespendet. Außerdem gab es noch eine Tankstelle dazu. Nun gab es kein Halten mehr. Unter großem Jubel begaben sich die Kinder zur „Fahrzeugprüfung“. An den verschiedenen Stationen konnte man Trecker-Rennen fahren, Autoreifen um die Wette rollen, XXL-Fahrzeugmemory spielen, Bobbycarrennen fahren, Autoanstecker bemalen, Fahrzeuge puzzeln oder sich schminken lassen. Abschließend ging es zur „Führerscheinprüfung“ mit den neuen Fahrzeugen. Am Freitag zuvor war die Meldorfer Polizei mit zwei Einsatzwagen zu Besuch. Die Kinder durften die Polizeifahrzeuge genau erforschen und den Schutzmännern Fragen stellen. Am Projektfest selbst waren die Meldorfer Feuerwehr mit einem Einsatzfahrzeug sowie ein RTW und zwei Notfallsanitäter vor Ort. Nicht nur den „Kleinsten“ gefiel das Erkunden der Fahrzeuge. Bei wunderschönem Sonnenschein wurde draußen und drinnen gefeiert: es war ein fröhliches Miteinander. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die dazu beigetragen und uns so tatkräftig unterstützt haben.

Von Irmela Friedrich

„Nun freut euch, lieben Christen g‘mein“

Bläserfreizeit in Heide

Wie in jedem Jahr waren Dithmarscher, Kieler, Eiderstedter und nordfriesische Kinder und Jugendliche aus Posaunenchören eingeladen, in der Woche nach Ostern in die Jugendherberge nach Heide zu kommen. Von den 61 Kindern und Jugendlichen (im Alter von 7 – 18 Jahren), die sich zur Bläserfreizeit angemeldet haben, kamen 12 vom Posaunenchor Meldorf. Erst wurden alle Bläserinnen und Bläser in sechs Leistungsgruppen eingeteilt. In der Gruppe der Chorbläser wurde anspruchsvolle Literatur aus dem Bezirksrepertoire erarbeitet. In den anderen Gruppen wurden Choräle und Jungbläserstücke entsprechend dem individuellen Leistungsstand eingeübt. Diesmal waren auch viele Jungbläser dabei, die erst seit Januar ihr Instrument erlernen und an den sogenannten „Null-Anfänger- Wochenenden“ teilgenommen haben. Aus Meldorf waren es immerhin vier „Null-Anfänger“.

 Im Mittelpunkt der Freizeit stand diesmal (ganz im Sinne des Lutherjahres) Martin Luther mit dem Choral „Nun freut euch, lieben Christen g’mein“. In den abendlichen Andachten wurde neben Luthers Leben und Wirken dann auch speziell dieser Choral behandelt. Außerdem wurden Jungbläserstimmen bzw. Choralsätze und Vorspiele zu diesem Lied in den Gruppen eingeübt.

Da die Bläserfreizeit nicht nur aus Üben am Instrument bestand, gab es auch in diesem Jahr wieder verschieden Freizeitakvitäten. Bei einer Rally am ersten Tag der Freizeit konnten die Kinder und Jugendlichen, sich gegenseig, die Teamer und das Gelände kennen lernen. Unter anderem gab es noch einen Casinoabend mit Cocktailbar (selbstverständlich alkoholfrei) und einem Crêpes-Stand. Der diesjährige Ausflug führte uns zum Schwimmbad. In diesem Jahr gingen wir beide Wege zu Fuß, sodass die Kinder und Jugendlichen am Abend richtig schön müde (aber zufrieden) waren.

Höhepunkte für die Freizeiteilnehmer sind jedes Jahr der „Bunte Abend“ und das Abschlussblasen in der St. Jürgen-Kirche.
Für den „Bunten Abend“ mussten verschiedene Gruppen sich eine kurze Zirkusnummer überlegen, einüben und vorführen. Zusätzlich gab es u.a. noch ein „Warming up“, Gesungenes und Geblasenes und eine Quizshow. Alle waren von diesem „Bunten Abend“ begeistert.

Beim Abschlussblasen in der St. Jürgen-Kirche wurde der Choral „Nun freut euch, lieben Christen g’mein“ von Jung- und Chorbläsern gemeinsam vorgetragen. Landesposaunenwart Werner Petersen, der musikalische Leiter der Freizeit, hatte diesmal zwei Jungbläserstimmen auf verschiedenen Niveaus für uns geschrieben.
Vielen Dank wieder an die superfreundlichen Herbergseltern, das tolle Essen, die netten Teilnehmer und Teamer! Es war während der gesamten Bläserfreizeit eine schöne, entspannte, freundliche und fröhliche Stimmung zu spüren.
Alle waren sich einig: „Nächstes Jahr komme ich wieder!“

Von Sebastian Hilmes