Taizé-Gottesdienst mit Abendmahl

2015.02.12._Plakat TaizéGD Feb2015Was ist Taizé?
Taizé ist der Name eines kleinen Dorfes in Burgund, wohin sich Roger Schutz mit zwei Freunden 1939 zurückzog, um in der Abgeschiedenheit ein Leben im Geist des Evangeliums zu führen. In den Kriegsjahren versteckten sie Flüchtlinge aus dem von Deutschen besetzten Frankreich, mussten selbst in die Schweiz fliehen und gründeten 1949 mit inzwischen sieben Freunden die Communauté de Taizé – erstmals seit der Reformation ein Evangelischer Orden. Heute leben in Taizé Brüder aus verschiedenen Konfessionen und vielen Ländern in und außerhalb Europas. Ihr Grundgedanke der Versöhnung und Gemeinschaft hat dazu geführt, dass Woche für Woche Tausende vor allem junger Menschen aus aller Welt nach Taizé kommen, um das einfache Leben der Brüder zu teilen und das Evangelium Jesu Christi für sich selbst und die Menschen aus allen Völkern zu entdecken. Die gottesdienstlichen Gesänge, in vielen Sprachen, haben sich über alle Welt verbreitet. Die Gesänge spiegeln den Grundgedanken von Taizé wieder: Glaube ist einfach und lebt vom schlichten Vertrauen. Darum bestehen die meisten Gesänge nur aus einem kurzen Satz und werden mehrmals wiederholt.