Nordseefeeling in Wittenberg mit Strandkörben aus Meldorf

Menschen aus der ganzen Welt strömen anlässlich des diesjährigen Reformations-jubiläums nach Wittenberg, der bekannten Wirkungsstätte Martin Luthers. In dieser Woche reisten auch etliche Gäste aus Norddeutschland an: Bischof Gothart Magaard, der Präses der Landessynode, Dr. Andreas Tietze sowie Vertreterinnen und Vertreter von Tourismus-Organisationen, unter ihnen Merle Fromberg von Dithmarschen Tourismus und zugleich Kirchengemeinderätin aus Meldorf. Sie alle waren nach Wittenberg gekommen, um „ihre“ Strandkörbe zu besuchen, die dort anlässlich der „Weltausstellung Reformation“ noch bis zum 10. September als fröhliche Werbebotschafter zum Verweilen einladen. So formulierte Bischof Magaard in seiner Begrüßung in Wittenberg: „Ein Strandkorb ist ein ganz besonderer, kleiner Mikrokosmos. Ein Ort zum Aufatmen und Innehalten.“
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Bischof Gothard Magaard und Merle Fromberg freuen sich über die  Strandkorb-Aktion in Wittenberg. Neben einem Empfang im Alten Rathaus mit dem Bürgermeister der Lutherstadt, Jochen Kirchner, hatte die norddeutsche Delegation die Möglichkeit bei einem Rundgang durch die Stadt zu sehen, wie wunderbar sich die Strandkörbe in die Weltausstellung einfügen und dankbar als Verweilorte angenommen werden. Auch Merle Fromberg ist begeistert von der besonderen Nordkirchen-Aktion. “Strandkörbe prägen unsere Region. Und nun dürfen wir mit ihnen Teil der Weltausstellung in Wittenberg sein und auf uns als Nordkirche und Tourismusregion aufmerksam machen. Wir präsentieren uns als einladende Gastgeber, wenn auch hier nur für eine kleine, aber feine Verweilpause“.

Mit insgesamt 32 Strandkörben präsentieren sich Kirchengemeinden, Tourismus-Organisationen und kirchliche Einrichtungen bei der „Weltausstellung Reformation“. Die wetterfesten Strandkörbe wurden in den Werkstätten der Stiftung Mensch in Meldorf und Ducherow bei Anklam gefertigt und gehen nach Ende der Weltausstellung zurück zu den Sponsoren, die sie finanziert haben.