MIT JUGENDLICHEN AUF ENTDECKUNGSREISE – Taizé-Gottesdienst im Dom

2015.10.08._Plakat TaizéGD Oktober2015Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Meldorf lädt herzlich zum nächsten Taizé-Gottesdienst mit Abendmahl ein am kommenden Donnerstag, dem 8. Oktober 2015 um 19:30 Uhr im Meldorfer Dom. Seit über einem Jahr findet einmal im Monat dieser meditative Gottesdienst statt, der von einem Vorbereitungsteam und einer Schola getragen wird. Die einfachen Taizé-Gesänge werden wiederholt und laden die Besucher ein zur Ruhe zu kommen. In diesem Monat lautet das Thema: „Die Erde bewohnbar machen“. Anwesend werden auch einige Jugendliche aus Dithmarschen sein, die mit Diakonin Heike Neumann im Sommer die Communauté de Taizé besucht haben.
img048Im Sommer sind Tausende Jugendliche dort und leben eine Woche lang mit den Brüdern aus Taizé. Neben den drei Stundengebeten am Tag gibt es Bibelworkshops und Arbeiten, die auf dem Gelände anfallen, die die Jugendlichen übernehmen. Trotz der Einfachheit oder vielleicht gerade deswegen übt Taizé für viele Jugendliche einen Reiz aus und wer einmal dort war, fährt oft immer wieder nach Taizé. Im Anschluss an den Gottesdienst werden einige Teilnehmer der Gruppe von ihrer Fahrt im Sommer berichten. Dabei wird es eine kleine Stärkung für die Besucher geben. Unter den Teilnehmern befindet sich auch Moritz Peters, der seit Beginn die Taizé-Gottesdienste in Meldorf als Mitarbeiter begleitet. An Taizé fasziniert ihn am meisten, „wie einfach es eigentlich ist, mit so vielen Menschen in einer Gemeinschaft zu leben. Es spielt keine Rolle, woher man kommt oder wer man ist, in Taizé sind alle gleich und die Möglichkeiten dementsprechend unbegrenzt. Es gibt so viele tolle Menschen kennenzulernen.“
Das Foto zeigt die Gruppe, die im Sommer die Gemeinschaft aus Taizé besucht hat. (Weitere Informationen über Taizé finden Sie unter www.taizé.de)

Was ist Taizé?

Taizé ist der Name eines kleinen Dorfes in Burgund, wohin sich Roger Schutz mit zwei Freunden 1939 zurückzog, um in der Abgeschiedenheit ein Leben im Geist des Evangeliums zu führen. In den Kriegsjahren versteckten sie Flüchtlinge aus dem von Deutschen besetzten Frankreich, mussten selbst in die Schweiz fliehen und gründeten 1949 mit inzwischen sieben Freunden die Communauté de Taizé – erstmals seit der Reformation ein Evangelischer Orden. Heute leben in Taizé Brüder aus verschiedenen Konfessionen und vielen Ländern in und außerhalb Europas. Ihr Grundgedanke der Versöhnung und Gemeinschaft hat dazu geführt, dass Woche für Woche Tausende vor allem junger Menschen aus aller Welt nach Taizé kommen, um das einfache Leben der Brüder zu teilen und das Evangelium Jesu Christi für sich selbst und die Menschen aus allen Völkern zu entdecken. Die gottesdienstlichen Gesänge, in vielen Sprachen, haben sich über alle Welt verbreitet. Die Gesänge spiegeln den Grundgedanken von Taizé wieder: Glaube ist einfach und lebt vom schlichten Vertrauen. Darum bestehen die meisten Gesänge nur aus einem kurzen Satz und werden mehrmals wiederholt.