Kulinarische Köstlichkeiten aus aller Herren Länder

Am Dienstag, dem 25. August 2015, luden das Gemeindehilfswerk der Kirchengemeinde und der Runde Tisch Integration zu einem internationalen Dinner in die Meldorfer Gelehrtenschule ein. Flüchtlinge aus Syrien, Iran, Irak, Serbien, Bosnien, Afghanistan, Afrika, Armenien und dem Kosovo  stellten Spezialitäten aus ihren Heimatländern vor. darunter waren typisch gewürzte Reis- und Nudelgerichte, gefüllte Teigtaschen und Gemüsegerichte. Es gab aber auch deutsche und besonders Dithmarscher Spezialitäten wie Puffer oder „Mehlbeutel mit Kirschsauce“, die von engagierten Meldorfern beigsteuert wurden. Insgesamt rund 200 Teilnehmer ließen die Mensa der Gelehrtenschule förmlich aus allen Nähten platzen, so daß alle zusammenrücken mussten – aber das „Berührungsängste abbauen“ und „Menschen in die Mitte nehmen“ war ja schließlich auch Sinn und Zweck der Veranstaltung, wie Monika Matthiesen, Leiterin des Gemeindehilfswerks und der Arbeitsgruppe Begegnung des Runden Tisches Integration in ihrer Begrüßung sagte.

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Im Anschluss machten sich alle über die Köstlichkeiten des Buffets her, tauschten sich darüber aus und kamen so auch über andere Dinge ins Gespräch. Wie bei einem Familienfest  hatten viele nach dem Essen das Bedürfnis, sich bewegen zu wollen. Da kam die Keyboard-Musik von Hamid Aria aus Afghanistan gerade recht: Schnell wurden ein paar Tische und Stühle beiseite gerückt, um allen Tanzwilligen Platz zu machen und so nach dem gemeinsamen Essen weiter zu feiern.
Das Gelingen der Veranstaltung ist aber nicht nur Monika Matthiesen, sondern auch vielen helfenden Händen der AWO, von TuRa Meldorf und der Diakonie zu verdanken, nicht zuletzt Dominik Johäntgen, Lehrer an der Gelehrtenschule, der die Mensa als Veranstaltungsort vorgeschlagen hatte und der trotz der Ferien viele Schüler zur Mithilfe motivieren konnte. Michael Wolpmann, Vorsitzender des Ausschusses für generationen und Soziales, wie darauf hin, dass das nächste Treffen des Runden Tisches Integration öffentlich sein wird, und zwar am 9. September um 18.30 Uhr auf der Empore des Landwirtschaftsmuseums.