Jesus – die Hoffnung der Welt

Musicalaufführung in Sarzbüttel

Musical X Sie sind wieder mit Feuereifer dabei, die Kinder und Jugendlichen von der Geest, die das diesjährige Weihnachts-musical gestalten. „Jesus – Hoffnung der Welt“ heißt das Stück von Valerie Hill, das Pastor Benjamin Pohlmann mit den Kindern inszeniert. Im Mittel- punkt stehen vier Hirten, die mit allerlei Problemen zur Krippe kommen und reich beschenkt in ihren Alltag zurückkehren.

„Das Motiv der Hoffnung zieht sich durch das ganze Stück“, erklärt Benjamin Pohlmann. Zum vierten Mal stellt er mit Grundschulkindern und anderen Musikbegeisterten ein richtiges Musical auf die Beine, bei dem sich Text, Musik und kleine Tanzszenen zu einem großen Ganzen zusammenfügen.
Für die Musik sorgt er selber am Piano, am Cajon unterstützt ihn Tobias Breitkreuz, und Malin Ridder ist mit ihrer Querflöte dabei. Kevin Möller und Moritz Peters helfen bei der Betreuung der Kinder und motivieren diese aus dem Off, indem sie von hinten die Bewegungen vormachen, die die Kinder auf der Bühne dann spiegeln. 14 junge Menschen haben sich bereitgefunden, mitzumachen, es sind Kinder der Grundschule und solche, die beim letzten Mal schon dabei waren, dazu kommen fünf Konfirmanden, die ihr Gemeindepraktikum beim Musical absolvieren. Alle sind mit großer Freude bei der Sache, sie singen und spielen engagiert, die Musik begeistert sie spürbar.

 Das Stück fußt im Wesentlichen auf traditionellen Elementen: Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe, Engel, Hirten und Könige. Es spielt mit den vertrauten Bildern und verbindet diese mit kindgerechten Texten und moderner, eingängiger Musik. Umso größer ist die Überraschung am Schluss: Die vier Hirten kommen mit leeren Händen in den Stall. Vaterlos aufgewachsen sorgen sie sich um die kranke Mutter und um ein verloren gegangenes Schaf. Sie sind – wie ihre biblischen Vorbilder – bitterarm. Das Weihnachtswunder hat für sie noch einen Bonus bereit: Maria und Joseph öffnen Herz und Hände und geben ihnen von den Gaben, die ihnen andere schenkten: ein Paar Stiefel, ein Brot, ein Goldstück, ein Musikinstrument. „Wir haben noch genug und müssen uns bald wieder auf den Weg machen“, sagt Maria, um ihnen die Scham zu nehmen. Am Ende findet sogar das verlorene Schaf den Weg nach Hause, und die Kinder aus Sarzbüttel legen ein Happy-End vor, das Hollywood nicht besser machen könnte: „Endlich Weihnachten, das Warten hat ein Ende. Gott legt seinen Sohn in schwache Menschenhände.“

 Die Kinder und Jugendlichen führen ihr Weihnachtsmusical zwei Mal öffentlich in der Geestkirche Sarzbüttel auf: Einmal am 4. Advent, 21. Dezember, 16.30 Uhr, und am Heiligabend, 24. Dezember, um 15 Uhr im Familiengottesdienst.