Hafengottesdienst mit „De Buddelschipper“

im Rahmen der Nationalparkwoche fand im und am Meldorfer Hafen am letzten Augustwochenende ein buntes Programm statt. Eingebettet in Watt- und Wildpferdeführungen, die vom Seglerverein durchgeführte Tertiusregatta, Informations- und Musikangebote sowie eine Rate-Rallye, hielt Pastorin Brinkmann einen Freiluftgottesdienst, der um das Thema „Hafen“ kreiste. Bei strahlendem Sonennschein nutzten viele Interessierte die Gelegehnheit zur Besinnung und Einkehr inmitten des bunten Treibens.
IMG_1602„Kommodore“ Peter Krohn erläuterte die Bedeutung des Meldorfer Hafens für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Kriegsjahren und danach. Pastor Leon Meier, Diakon und Leiter der Seemannsmission Brunsbüttel, verdeutlichte, wie wichtig ein „Heimathafen“ für Seeleute ist, die zum Teil mehrere Monate am Stück von ihren Familien getrennt auf See verbringen. Monika Matthiesen, Leiterin des Gemeindehilfswerks, lenkte den Blick auf Flüchtlinge, die zum Einen ihre Heimat verlassen und unter anderem auf dem Seeweg unterwegs sind, zum Anderen aber auch einen neuen Hafen zum Anlegen, zum Festmachen brauchen. Der martime Shantychor „De Buddelshipper“ sorgte für musikalische Einlagen mit Liedern, wie „Ein Morgen im Meldorfer Watt“, „Wo die Nordseewellen“, „Seemann, Deine Heimat ist das Meer“ u.ä. Auch Pastorin Brinkmann sowie die Lektoren Hans Tschirner und Wolfgang Müller gestalteten Predigt, Lesungen und Fürbitten passend zum maritimen Ambiente und Anlass des Hafenfestes und ernteten dafür – wie auch „de Buddelshipper“, dankbaren Applaus.