Gottesdienst anlässlich der Beendigung der Partnerschaft der Kirchengemeinde mit Papua-Neuguinea

Seit über 30 Jahren pflegt die Meldorfer Kirchengemeinde eine Partnerschaft mit der Sugu-Gemeinde im Wabi-Kreis in Papua-Neuguinea. Viele Menschen haben sich für diese Partnerschaft – teilweise über Jahrzehnte – eingebracht und engagiert. Dazu gehörte maßgeblich Gisela Ketelsen, die wie keine andere dieser Partnerschaft ein Gesicht gab.
Nach dem Tod von Frau Ketelsen hat sich insbesondere Merle Fromberg – bis zu ihrem Weggang aus Meldorf –  für die Partnerschaft eingesetzt, u.a. mit einem Besuch unserer Partnergemeinde im Herbst 2014.
Bis zuletzt haben Wolfgang Müller und Hanne-Ruth Rüsen versucht, die Partnerschaftsarbeit aufrecht erhalten, jedoch nahm der Kreis der Unterstützenden stetig ab. Der Kirchengemeinderat hat sich daher dazu durchgerungen, die Partnerschaft zu beenden.

In Form eines Partnerschaftsgottesdienstes wollen wir noch einmal zurückblicken auf die gemeinsame Zeit und uns gleichzeitig auch bei denen bedanken, die bis zuletzt ihre Zeit, Freude und Kraft in diese Arbeit investiert haben. In der Fürbitte wollen wir der besonderen Situation unserer Partner gedenken und sie Gott anbefehlen. Die Kollekte an diesem Tag wird unserer Partnergemeinde in Sugu zugute kommen. Der Partnerschaftsgottesdienst findet am Sonntag, dem 7. Juli 2019, um 10 Uhr in der St. Johannes-Kirche (Dom) zu Meldorf statt.
Beteiligt sind neben Vertretern des Kirchengemeinderates auch der Ökumenepastor des Kirchenkreises Heiner Wedemeyer.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee auszutauschen.
Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen. Ihm sei die Macht in alle Ewigkeit! Amen.
1. Petrus 5, 7.10-11

Die papuanische Künstlerin Jane Wena schuf das Titelbild des Weltgebetstages 2009,  der Papua-Neuguinea als Schwerpunkt in den Blick genommen hat. Es lädt ein, Sorgen, Ängste und Lasten zum Kreuz zu tragen und gemeinsam Freude und Hoffnung zu teilen:
„Jisas i sori long yumi“ – „Jesus liebt uns und hilft unsere Lasten zu tragen“.